Server Monitoring mit meinem WordPress Munin Plugin
Damit ein Admin die Übersicht über seine Server, Systeme und einzelne Dienste behält gibt es Programme wie Nagios oder munin. Ich habe vor kurzem den “kleineren” System-Monitor installiert und bin zufrieden. Die einfache Installation (Debian Paket), gute Vorkonfiguration und viele aktivierbare Plugins haben mich überzeugt, munin weiter zu verwenden. Nagios, das sich selbst als Industriestandard bezeichnet, werde ich in Zukunft aber auch mal probieren.
Munin und mehr
Munin kommt von Haus aus mit einer Vielzahl von Plugins. Weitere gibt es bei Debian in einem zusätzlichen Paket und in einem gut gepflegtem Repository, das Munin Exchange heißt. Dort finden sich etliche Plugins um allemöglichen Dienste etc. zu überwachen.
Munin und WordPress
Da ich selbst einige WordPress-Installationen hoste und diese gerne mit meinem neuen Wachhund munin überwachen wollte, hab ich im Repository nach einem entsprechenden Plugin gesucht – bin aber nicht fündig geworden. Halb so schlimm. Denn laut Dokumentation ist das Schreiben eines Plugins kinderleicht.
Mein erstes Munin Plugin v0.1
Nach eineinhalb Stunden Reinfuchsen in munin und die WordPress-Datenbankstruktur habe ich jetzt die erste Version fertig und in s Repository geladen:
Mein wordpress munin plugin v0.1
Es zeigt vier Eckdaten einer WordPress-Installation an:
- Anzahl der Posts
- Anzahl der Kommentare
- Anzahl der Pingbacks
- Anzahl der registrierten User
Das Plugin ist, zugegeben, in einem rudimentären Zustand, aber durchaus schon einsetzbar.
Wer bei der Entwicklung mitmachen möchte, schreibt mir gerne ein mail. Ich freu mich drauf.

Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.